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ANDRÉ CHÉNIER
live von den Bregenzer Festspielen
22.07.2011, 21.20 h, ORF2

Bildregie: Felix Breisach


Die ORF-Kultur überträgt Umberto Giordanos Oper live von den Bregenzer Festspielen. Die Seebühne verwandelt sich in diesem Jahr in ein Sinnbild von Frankreich im Jahr 1789. Der Adel feiert, die Bürger murren. Und zwischen allen Stühlen: der Dichter André Chénier.

Geliebt von den Reichen für seine einfühlsamen Verse, im Herzen aber ein Revolutionär; eine historische Figur, die in den Wirren der französischen Revolution vom glühenden Anhänger zum erbarmungslos Verfolgten wird und am Ende selbst auf der Guillotine endet.


Aufbau der imposanten Seebühne

André Chénier ist das berühmteste Werk des italienischen Komponisten Umberto Giordano. Uraufgeführt 1896 an der Mailänder Scala, ist die Oper beides: ein historisches Drama von brillanter Schärfe und eine menschliche Tragödie von erschütternder Intensität; packend gleichermaßen als leidenschaftliches Liebesdrama und als historischer Krimi.

Tänze und Märsche aus der Zeit vor der Französischen Revolution ließ Giordano genauso in seine Musik einfließen wie bekannte Revolutions-Klänge, darunter die "Marseillaise". Sie stehen neben bewegenden Arien und mitreißenden Duetten, die der Oper ihren einzigartigen Charakter verleihen.
"Es ist, als sei André Chénier nur für die Seebühne komponiert worden. Diese Oper bietet die perfekte Mischung für diesen Ort" zeigt sich Intendant David Pountney überzeugt.

Es inszeniert der Brite Keith Warner, für das Bühnenbild zeichnet sein Landsmann David Fielding verantwortlich. Die Kostüme stammen von der Amerikanerin Constance Hoffmann, das Licht von
Davy Cunningham. Am Pult der Wiener Symphoniker steht Ulf Schirmer, der zuletzt 2007 in Bregenz "Tosca" leitete.

Bildregie: Felix Breisach

 

TV-Tipp
Am 17. Juli 2011 zeigt der ORF eine Doku über die Vorbereitungen zu dieser Premiere in der matinee.



"André Chénier" - Bregenzer Festspiele