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Der Stein der Weisen oder Die Zauberinsel

eine heroisch-komische Oper in zwei Aufzügen

von
Emanuel Schikaneder (1751-1812)
Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791)
Johann Baptist Henneberg (1768-1822)
Benedikt Schack (1758-1826)
Franz Xaver Gerl (1764-1827)

Libretto von Emanuel Schikaneder nach der Erzählung „Nadir und Nadine“ aus der Sammlung „Dschinnistan“

von Christoph Martin Wieland
Edition: David Buch

Uraufführung: 11. September 1790, Theater auf der Wieden, Wien

Besetzung

Astromonte: Peter Sonn
Genius: Rebeca Olvera
Eutifronte: Andreas Hörl
Sadik: Davide Fersini
Nadir: Shawn Mathey
Nadine: Sandra Trattnigg
Lubano: Ruben Drole
Lubanara: Anja Schlosser

Musikalische Leitung: Zsolt Hamar
Inszenierung: Felix Breisach
Bühnenbild: Rolf Glittenberg
Kostüme: Dorothea Nicolai
Lichtgestaltung: Hans-Rudolf Kunz
Choreinstudierung: Ernst Raffelsberger
Orchester Musikkollegium Winterthur

 

Sonntag, 05.09.2010
Theater Winterthur
Schweizerische Erstaufführung
in deutscher Sprache mit Übertitelung

 

© Fotos: Susanne Schwiertz

 

Originelle Inszenierung
Bei der schweizerischen Erstaufführung in Winterthur sind es jedoch weder das Mozart-Duett noch die Nähe zur „Zauberflöte“, die für einen vergnüglichen Abend garantieren, sondern die originelle Inszenierung und die teilweise exzellenten Darbietungen der Protagonisten. Die Regie bricht das schematische Weltbild von Gut und Böse auf und mischt es kräftig durcheinander, und mit viel Klamauk wird das Publikum bei Laune gehalten. Der Stein der Weisen kommt als Seifenblase auf die Bühne herunter und zerplatzt, bevor ihn jemand ergreifen kann.

Neue Zürcher Zeitung, 07.09.2010

 

Seinen Zweck abendfüllender Unterhaltung hat das Stück einst sicher erfüllt.
Dies gilt auch für Felix Breisachs Inszenierung in Winterthur. Dort wird das turbulente Geschehen als Schachspiel mit menschlichen Figuren zelebriert. Die Dialoge sind durch einige moderne Gags aufgepeppt. Bühne (Ralf Glittenberg) und Kostüme (Dorothea Nicolai) schaffen eine fast surreale, chaotisch-verrückte Atmosphäre à la „Yellow Submarine“.

Stuttgarter Zeitung, 07.09.2010

 

Regisseur Felix Breisach (TRAVIATA IM HAUPTBAHNHOF, BOHÈME IM HOCHHAUS) hat die Handlung auf ein Schachspiel hin ausgerichtet, auf einen Kampf zwischen Schwarz und Weiss, doch in die Zeichnung der Figuren durchaus auch verstörende Zwischentöne und Brechungen eingebaut. Da finden sich auch mal schwarze und weisse Figuren zum trauten Stelldichein und trösten einander nach dem überstandenen Sturm. So umschifft er gekonnt manche Absurditäten des Librettos, dessen Vorgeschichte der aus der Rocky Horror Picture Show entsprungene Eutifronte in einem kurzen Melodram erzählen darf.

www.oper-aktuell.info, 06.09.2010

 

Fernsehregisseur Felix Breisach übernimmt erstmals eine Opernregie. Er siedelt das Spiel auf einen Schachbrett an (Bühnenbild: Rolf Glittenberg). Entsprechend sind die Parteien bis hin zum Chor der Bauern als schwarze und weisse Schachfiguren kostümiert. Nur das komische Paar in gemusterten Kleidern durchbricht die Regel (Kostüme: Dorothea Nicolai). Verdienstvollerweise belässt es die Regie nicht bei dieser Schwarz-Weiss-Optik, sondern versucht psychologische Zwischentöne einzubringen.

Der Landbote, 06.09.2010